Ein Feuerwerk der Kirchenmusik

Konzert zum Kirchenjubiläum am 23. Juli 2022

Samstag, 23. Juli 2022 findet um 19.30 Uhr in St. Pius (München) ein Festkonzert statt anlässlich des 90jährigen Kirchenjubiläums: Ein Feuerwerk der Kirchenmusik. Solisten sind: Nina Laubenthal (Sopran), Wilfried Michl jun. (Tenor), Wilfried Michl (Bariton), Hermina Szabo (Violine), Paolo Fazio (Trompete), Franz Metz (Orgel). Im Programm Werke von Mouret, Händel, Purcell, Gounod, Donizetti, Franck und Banater Komponisten (Guido Pogatschnigg, Anton Horner, Wilhelm Schwach). Der Eintritt ist frei.

NINA LAUBENTHAL (Sopran) schloss 2006 das Studium der Musikpädagogik, Musikwissenschaften und Theaterwissenschaft mit dem Magister Artium in München ab. Sie absolvierte zusätzlich ihr Gesangsstudium bei KS Prof. Horst Laubenthal im Opern-, Konzert- und Liedfach. Es folgten Meisterkurse u.a. bei Angelika Kirchschlager in Wien im Liedfach. Zu ihren Solopartien an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen zählt die Sopranistin Fachpartien wie: Athene in Die Rückkehr des Odysseus von Monteverdi, Pamina in Mozarts Die Zauberflöte, Violetta in Verdis La Traviata, Agathe in Der Freischütz von Weber, Frau Fluth in Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor, Aschenputtel in Isouards Cendrillon und Lucy in Menottis Operneinakter The Telephone. Beim Internationalen Festival für Neue Musik in München wirkte sie 2014 bei der Uraufführung des zeitgenössischen Stückes Innen von Manuela Kerer solistisch mit. Als Konzert- und Liedsängerin wird Nina Laubenthal regelmäßig für Oratorien, Messen und geistliche Werke von Barock bis Moderne sowie Solo-Recitals in Deutschland, Österreich und in der Schweiz gebucht. Im Chor der Bayerischen Staatsoper München ist sie freischaffend seit der Saison 2019/2020 tätig. Seit vielen Jahren gehört Nina Laubenthal zum Solistenensemble von St. Pius, München.

Wilfried Michl (Bariton) studierte an der Musikhochschule München Gesang und Operndarstellung sowie Schulmusik (Musik für das Lehramt an den Gymnasien). Er war danach am Studio für Nachwuchssänger der Bayerischen Staatsoper in München engagiert. In der Folge  hatte er eine Reihe von Stückverträgen am Landestheater Coburg und an der Kammeroper  Salzburg. Hier wirkte er darüber hinaus in  großen Opernpartien bei den Salzburger Alternativ-Festspielen, den „Stagioni lirice“ mit. Seit er seine Lehrtätigkeit aufgenommen hat, widmet er sich verstärkt  dem Lied- und Konzertgesang und bestreitet unter anderem regelmäßig kirchenmusikalische Konzerte unter der Leitung von Franz Metz. Er hat eine große Reihe erfolgreich aufgeführter Bühnenmusiken sowie Vetonungen von Psalmtexten komponiert. Wilfried Michl singt seit 20 Jahren im Solistenensemble von St. Pius.

Wilfried Michl jun. (Tenor) ist in Schongau geboren. Aus einem musikalischen Elternhaus kommend, lernte er ab dem 11. Lebensjahr Cello. Er spielte in vielen Orchestern und zuletzt in dem Orchester „Die Zarge“ in München. 2008 begann er sein professionelles Gesangsstudium bei KS. Prof. Horst Laubenthal. Seit dem sang er zahlreiche Messen in München und Umgebung. Darüber hinaus ist Wilfried Michl in verschiedenen Konzerten bereits als Lieder- und Opernsänger mit großem Erfolg aufgetreten. Sein Operndebüt war in der Oper „Die Rückkehr des Odysseus“ die Rolle des Eumete.

Paolo Fazio (Trompete) studiert in seiner Heimatstadt Venedig am Konservatorium für Musik Benedetto Marcello. Seine künstlerische Tätigkeit führte ihn zu dem Orchester Gran Teatro La Fenice in Venedig und zum Orchestra Filarmonia Veneta in Treviso. Ab 1992 konzentriert er sich ausschließlich auf seine Karriere als Trompeter, um an zahlreichen Projekten u.a. mit dem Orchestra Regionale Toscana ORT Florenz, der Arena di Verona, La Fenice in Venedig, dem Orchester der Emilia Romagna „Toscanini“ von Parma, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI mitzuwirken. Tourneen, bei denen er auch als Solist auftritt, führen ihn nach Slowenien, Österreich, Deutschland, Polen, Ungarn, in die Niederlande, die Schweiz, nach Schweden und Japan. Er wird unter anderem Gründungsmitglied des Ensembles „Classic Brass“, mit dem er über mehrere Jahre als Erster Trompeter deutschlandweit auftritt und an mehreren CD Produktionen beteiligt ist. Er ist Mitglied des Ensembles „Taschenphilharmonie“ München. Das Interesse an unterschiedlichen Musikgenres und Kulturen stellen für ihn die Basis für neue musikalische Erfahrungen, insbesondere Jazz und Improvisation. In St. Pius ist er bereits mehrmals als Solist aufgetreten.

Hermina Szabó (Violine), geboren in Ungarn. Ihr Geigenstudium absolvierte sie bei Prof. Gál an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest, mit 26 Jahren unterrichtete sie am Béla-Bartók-Konservatorium in Ungarn. Zu ihren Lehrern zählt im weiteren Verlauf Prof. Dénes Zsigmondy. Seit 1998 lebt sie in München. Sie konzertiert als Solistin in mehreren internationalen Orchestern und ist gefragte Kammermusikerin. Ihre bisherigen CD-Einspielungen: Dance of the Violin und Regenlied. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit ist sie Dozentin für Violine an der Kalaidos Universität, Schweizer Akademie für Musik und Musikpädagogie. Hermina Szabó spielt eine Violine von Giuseppe Pedrazzini, Milano 1925.

FRANZ METZ (Orgel) ist als Kirchenmusiker und Musikwissenschaftler in München tätig; Konzerte als Organist an bedeutenden europäischen Orgeln; Leitung von Ur- und Erstaufführungen von Werken altösterreichischer und donauschwäbischer Komponisten; Einspielungen für Rundfunk, Fernsehen und CD-Produktionen; zahlreiche musikwissenschaftliche Buchveröffentlichungen die in Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien, Serbien, Kroatien, Slowenien, Slowakei und Italien erschienen sind; Forschungsgebiet: Musikgeschichte und Kirchenmusik Südosteuropas, speziell der deutschen Minderheiten dieser Länder; Herausgeber zahlreicher Musikwerke südosteuropäischer Komponisten (Weidt, Novacek, Limmer, Weikert, Wusching, Brukenthal, Maschek, Magenbauer, Klee, Schwach, Speer, Oschanitzky u.v.a.) wie auch von Kirchenmusikwerken Johann Michael Haydns und Dittersdorfs; Vorlesungen an in- und ausländischen Universitäten; Präsident der Gesellschaft für deutsche Musikkultur im südöstlichen Europa e. V. (GDMSE).

Gefördert durch:
Kulturwerk Banater Schwaben e.V.
Gesellschaft für deutsche Musikkultur im südöstlichen Europa e.V.
Gerhardsforum Banater Schwaben e.V.
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales